M1: TV Tamm – SV LB-Oßweil 24:24 (9:12)

In einem Endspiel gegen den Abstieg ging es gegen den direkten Konkurrenten aus Oßweil, der punktgleich mit Tamm den vorletzten Tabellenplatz belegt.

Das hier um viel ging war von Anfang an zu sehen. Beide Seiten agierten nervös und selbst wenn gute Chancen heraus gespielt wurden, wurden diese dann doch meistens leichtfertig vergeben. Dazu kam die Tammer Mannschaft mit der offensiven Deckung der Gäste nur schwer zurecht. Zu lethargisch und mit zu wenig Bewegung im Angriff machte man sich das Leben selber schwer. Folgerichtig konnte sich daher die Gäste nach 13 Minuten einen kleinen Vorsprung herausspielen – 3:5. Besser wurde es danach weiterhin nicht, leichte Abspielfehler luden die Gäste zu einfachen Toren im Tempogegenstoß ein. Nach 23 Minuten lag man erstmalig mit 4 Toren zurück – 6:10. Bis zur Pause konnte man sich nochmals auf ein Tor heran arbeiten, der Rückstand war aber mehr als verdient.

In der zweiten Halbzeit ging man nun deutlich engagierter zur Sache und war schnell wieder auf ein Tor dran – 13:14 nach 37 Minuten. Anschließend hatte man mehrmals die Chance zum Ausgleich, die man sträflich liegen ließ. Dennoch blieb man dran und gestaltetet die Partie nun deutlich ausgeglichener. Verdientermaßen ging man nach 51 Minuten nach langer Zeit wieder in Führung und legte direkt noch ein zweites Tor hinterher – 20:18 nach 53 Minuten. Die Wende war eigentlich, der Gegner am Boden. Diesen Vorteil gab man aber wieder leichtfertig aus der Hand. Zwei schnelle Tore der Gäste und es stand wieder unentschieden. In den letzten 5 Minuten konnte man immer vorlegen, hatte mehrmals die Chance wieder auf zwei Tore davon zu ziehen, nutze allerdings keine einzige. Den Gästen gelang dann quasi mit dem Schlusspfiff der Ausgleich zu einer verdienten Punkteteilung, die keine der beiden Mannschaften wirklich weiterhilft.

Es spielten: André Stoll (TW), Thomas Arnold (TW), Michael Frank (6 Tore), Lukas Nitsche-Pflumm (5), Dennis Utz (1), Hannes Kurz (2), Sebastian Reiss (2), Matthias Otto (2) Markus Käfer (6/2), Flaviu-Daniel Onofras.

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