F: HC Metter-Enz – TV Tamm 25:21 (9:10)

Die Frauen waren am vergangenen Wochenende zu Gast beim HC Metter-Enz. Obwohl sie einen soliden Start ins Spiel zeigten, ließen sie sich doch noch die Butter vom Brot nehmen und mussten ohne Punkte zurückkehren.

Die Tammer Mädels fanden zunächst besser ins Spiel als ihre Gegnerinnen. Von Beginn an stand die Abwehr sicher, sodass der HC seine Angriffe nicht erfolgreich abschließen konnte. Nach nicht einmal fünf Spielminuten sah sich der gegnerische Trainer gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Dabei taten sich auch die Tammerinnen im Angriff etwas schwer. Es gab einige Ballverluste durch Unkonzentriertheiten beim Abspiel und bei der Ballannahme. Dennoch konnte eine vier Tore Führung erspielt werden. Diese Führung behaupteten die Mädels zwar bis zur 18. Spielminute, aber dann fanden auch die Frauen vom HC Metter-Enz allmählich ihren Rhythmus. Dafür kam Unruhe ins Tammer Spiel. Die Mädels ließen sich zusehends durch die gegnerische Abwehr irritieren. Außerdem schlichen sich in der eigenen Abwehr ein paar Fehler ein. Die Gegnerinnen konnten so eine Minute vor der Pause sogar mit einem Tor in Führung gehen. Jedoch gelang es den Tammerinnen bis zum Pausenpfiff den Spielstand nochmal zu ihren Gunsten zu drehen.

Die zweite Spielhälfte entwickelte sich zunächst offen. Die Führung wechselte mehrmals, bis das Spiel dann doch allmählich zu kippen begann. Die Tammer Abwehr begann zu schwächeln. Immer wieder gelang es den Spielerinnen des HC den Ball im letzten Moment noch zu einer freien Mitspielerin durchzustecken. Währenddessen wollte den Tammerinnen auch im Angriff so recht nichts gelingen. Es herrschte eine achtminütige Torflaute. So konnte sich der HC in Minute 46 mit fünf Toren absetzen. Doch die Mädels wollten sich so leicht nicht geschlagen geben und kämpften sich nochmal auf zwei Tore heran. Aber es half alles nichts. Die Gegnerinnen blieben im Angriff erfolgreicher und zogen erneut mit vier Toren zum Endstand von 25:21 davon.

Nach dem ordentlichen Start ins Spiel ist diese Niederlage besonders ärgerlich. Wieder zeigte sich, dass gute Ansätze vorhanden sind, es aber noch an Konstanz fehlt. Die Mädels müssen weiter an sich arbeiten, sodass sie auch über die gesamte Spielzeit sicher in Angriff und Abwehr auftreten.

Es spielten: Melanie Bayer (10, 4/4), Natalie Krauß (1), Stefanie Krings, Corinna Elison (1), Iris Krause (2), Nina Hofmann (2), Janina Klewitz, Katharina Hilbert, Anna Braun (5), Michaela Gangl-Klotzbücher, sowie im Tor Melissa Pagan und Jessica Ott

Das nächste Spiel der Frauen findet am 27.10. in der heimischen Egelsee Halle statt.

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